Reitanlage verkaufen in Hessen
Hessen ist der unterschätzte Reitanlagenmarkt der Mitte: Das Rhein-Main-Gebiet bündelt Kaufkraft auf engstem Raum, das Wiesbadener PfingstTurnier im Biebricher Schlosspark zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen des Landes, und mit Taunus, Wetterau, Vogelsberg und Odenwald liegen gleich vier landschaftlich starke Pferderegionen vor den Toren Frankfurts.
Der Markt für Reitanlagen in Hessen
Im Vordertaunus und in der Wetterau stehen kompakte, hochpreisige Pensionsbetriebe mit Vollbelegung — kurze Wege nach Frankfurt sind hier das entscheidende Verkaufsargument. In Nord- und Osthessen dagegen finden sich großzügige Anlagen mit erheblichem Flächenbestand zu Preisen, die im Rhein-Main-Gebiet nicht darstellbar sind. Die Spanne reicht von Hofstellen ab dem mittleren sechsstelligen Bereich bis zu Anlagen in Frankfurter Pendelnähe jenseits der zwei Millionen Euro.
Genehmigungslage
Es gelten die Hessische Bauordnung (HBO) und § 35 BauGB. Die Regierungspräsidien und Landkreise prüfen die Privilegierung uneinheitlich — was in der Wetterau durchgeht, kann im Hochtaunuskreis scheitern. Im Rhein-Main-Gebiet kommt der Regionalplan hinzu, der Außenbereichsvorhaben zusätzlich bindet. Für Verkäufer heißt das: Genehmigungslage vor der Vermarktung klären, sonst platzt die Finanzierung des Käufers im letzten Schritt.
Wer hier kauft
Bank- und Industriekaufkraft aus Frankfurt, Familien, die den Lebensmittelpunkt mit eigenem Stall suchen, und Betreiber, die volle Pensionsställe in Pendellage übernehmen. Wer im Umkreis von 45 Minuten um Frankfurt verkauft, verkauft in einem Verkäufermarkt.
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